Storytelling im Marketing
Zielgruppenorientiertes Marketing durch Erkenntnisse der Neurowissenschaften
Was erfolgreiche Marketer, Werber und Künstler schon immer ahnten, wird heute von den Neurowissenschaftlern bestätigt: Das Gehirn speichert komplexe Informationen in Form von Geschichten ab. Wer die Ordnungsmuster kennt, denen erfolgreiche Geschichten folgen, kann das Unbewusste beeinflussen und hat daher gegenüber der Konkurrenz einen gewichtigen Wettbewerbsvorteil. Überregionale und überzeitliche Mustervorlagen, die das menschliche Verhalten steuern lassen, sind Hauptbestandteile dieses Seminars.
Was Sie in diesem Seminar erreichen
Sie werden mit Begriffen der Alltagssprache sowie Ergebnissen der modernen Hirnforschung vertraut gemacht, die für die Beeinflussung menschlichen Verhaltens von Bedeutung sind. Sie lernen neue Möglichkeiten kennen, wie sich Zielgruppen definieren und erreichen lassen. Ausgehend von klassischen Marketing- und Werbetheorien sind Sie nach dem Seminar in der Lage, traditionelle Konzepte aus einem neurowissenschaftlichen Blickwinkel auf Ihre Wirksamkeit hin zu überprüfen und durch neue Ansätze zu ergänzen. Zudem erweitert die spezielle Sichtweise auf Verhaltensmuster Ihre Menschenkenntnis.
Zielgruppe
- Geschäftsführer mit Marketingverantwortung
- Marketingleiter, Werbeleiter, Verkaufsleiter
- Produktmanager und Brandmanager
- Mitarbeiter aus Marketing, Werbung, Medien und Kommunikation
Inhalte
1. Tag
- Storytelling als Geniestreich der Evolution
- Was wir von Pretty Woman und Rocky Balboa lernen können
- Das Gehirn als einzigartiges Datenverarbeitungssystem
- Sieben fundamentale Erkenntnisse der Hirnforscher
- Marketing als Beeinflussung menschlichen Wahlverhaltens
- Die wahren Kräfteverhältnisse zwischen bewusst und unbewusst arbeitenden Gehirnarealen
- Heuristik oder wie Entscheidungen zustande kommen
- Bauchgefühl, Intuition und die Zeichensprache des Unbewussten
- Klassische Marketing- und Werbetheorien auf dem Prüfstand
- Warum AIDA eine gute Formel ist und trotzdem erweitert werden muss
- Erste konkrete Anwendungen auf eigene Konzepte
- Vorstellung neuer Blickwinkel und Instrumente für die Praxis
2. Tag
- Antworten auf zentrale Fragen als Guidelines
- Wie Menschen werden, was sie sind
- Die Rolle der Gene und des Umfeldes
- Wer bin ich? Wer ist der Andere? Wo ist mein Platz in dieser Welt?
- Kennzeichen einer guten Geschichte
- Ur-Themen, Prägungsstärken, Andockstellen
- Strukturen, Helden, Helfer und Widersacher
- Verzögerungen, Kulissen, Requisiten und Ende
- Wo sich Mustervorlagen für Storytelling finden lassen
- Klassische Fundorte
- Assoziationen und Kreativitätsübungen
- Aufbau einer persönlichen Ideenbank
- Wie wir zu guten Geschichtenerzählern werden
- Beobachten
- Kopieren
- Üben
- Variieren
- Stil finden
- Storytelling im Marketing
- Tipps und Tricks zur erfolgreichen Umsetzung
Methoden
- Kurzvorträge
- Praxisbeispiele
- Gruppen- und Einzelarbeit
- Bearbeitung von Fallstudien
- Diskussion
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